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Dezember 2017

Wenn der schwarze Schwan das Portfolio heimsucht

Die Risiken einer Geldanlage zu messen ist nicht einfach, zumal es unterschiedlichste Arten und Definitionen von Risiken gibt. Noch schwerer ist es, diese vorherzusehen. Wir erläutern, worauf Anleger achten müssen.

Ob Aktienfonds, geschlossene Beteiligungen und manchmal sogar Sparbücher: Das eine Geldanlage Risiken mit sich bringt, dürfte mittlerweile jedem Anleger bekannt sein. Doch was genau ist unter Risiken zu verstehen? Und wie werden diese gemessen?

Ein Risiko ist beispielsweise das Verlustrisiko. Also die Gefahr, dass der Anleger mit seinem Investment einen Verlust erleidet. Wie hoch dieser ausfallen kann, hängt von der Art des Investments ab und vom Anlagehorizont. Je kürzer dieser ist, desto risikoärmer sollten daher die gewählten Anlagen sein.

Doch was wenn der Anleger noch vor Ablauf des Anlagehorizontes sein Investment auflösen muss? Dann erhöht sich die Gefahr eines möglichen Verlustes, denn Anlagen unterliegen häufig Preisschwankungen – in der Fachsprache auch „Volatilität“ genannt. Die Volatilität ist eine mathematische Kennzahl und drückt die Schwankungsintensität beispielsweise des Kurses einer Aktie oder eines Aktienfonds aus. Je höher die Volatilität desto höher die Preisschwankung einer Geldanlage und desto riskanter ist sie. So weit so einfach. Oder auch nicht. Denn: Die Volatilität sagt nichts über die Ursache der Schwankung aus. So kann der Kurs in einem Fall zwar schwanken aber gleichzeitig am Steigen sein. Im anderen Fall ist er stetig am Sinken ohne jedoch nennenswerte Schwankungen zu zeigen.

Draw Down und schwarzer Schwan

Eine bessere Kennzahl ist der sogenannte Draw Down. Diese Kennzahl zeigt an, wie hoch der maximale Verlust einer Anlage in einem bestimmten Zeitraum war. Bei einem Aktienfonds beispielsweise kann so geprüft werden, welchen Verlust der Anleger im schlimmsten Fall zwischenzeitlich hätte erleiden müssen – unabhängig von der wieder eintretenden Erholung. Diese Kennzahl ist deutlich besser geeignet, extreme Risiken darzustellen als es die Volatilität kann. Jedoch: Was in der Vergangenheit war muss nicht für die Zukunft gelten, in der es zu stärkeren Ausschlägen kommen kann. Sogenannte „Schwarze Schwäne“ sind ein mittlerweile gut dokumentiertes Phänomen in der Finanzwelt. Sie stehen für extreme Ereignisse, die zwar sehr selten vorkommen aber dafür umso heftiger ausfallen.

Anleger tun daher gut daran, bei Fondsinvestments verschiedene Risikokennzahlen zu prüfen, ihr Portfolio breit aufzustellen und den Anlagehorizont zu berücksichtigen. Denn: Viele Risiken lassen sich durch eine vernünftige Streuung der Anlagen zumindest minimieren. Ihr Anlageberater weiß wie es geht!

Bildquelle: www.pixabay.com

Wichtiger rechtlicher Hinweis:

 

Quelle: Netfonds AG / Netfonds - News + Top Thema


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