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Februar 2016

Vermögensaufbau durch Zuschüsse

Vermögenswirksame Leistungen sollen Arbeitnehmern einen Vermögensaufbau erleichtern. Arbeitnehmer können von ihrem Arbeitgeber freiwillige Leistungen in Höhe von bis zu 40 Euro im Monat erhalten. Neben einer Einzahlung von vermögenswirksamen Leistungen in Baufinanzierungsverträge kann in Investmentfonds investiert werden.

Nach einer Laufzeit von normalerweise 7 Jahren – 6 Jahre Einzahlungen und 1 Ruhejahr – können Verträge für VL abgeschlossen werden. Das aufgebaute Vermögen dient dann der persönlichen Verwendung oder der Altersvorsorge. Ob und in wie weit Arbeitnehmer Ansprüche auf derartige Leistungen haben, ist beim Arbeitgeber oder Betriebsrat in Erfahrung zu bringen und zum Teil tariflich festgeschrieben.
Neben der Beteiligung von Arbeitgebern trägt der Staat zu der Vermögensbildung in Fondssparplänen bei. Für alleinstehende deren zu versteuerndes Einkommen unter 20 000 Euro bleibt, gibt es einen jährlichen Zuschuss von 20% der eingezahlten Summe jedoch maximal 80 Euro. Ehepaare erhalten bis zu einem gemeinsam zu versteuerndem Gehalt von unter 40 000 Euro auch 20% staatlichen Zuschuss. Zahlt der Arbeitgeber weniger als die maximalen 40 Euro ist es sinnvoll privat aufzustocken, um die staatliche Förderung zu erhalten. Vom Arbeitgeber erhaltene VL sind für den Arbeitnehmer steuer- und sozialabgabenpflichtig, da sie als Steigerung des Bruttolohns angesehen werden. Die VL des Arbeitgebers wird in voller Höhe in den Sparplan eingezahlt und die fälligen Sozialabgaben müssen mit dem normalen Bruttolohn verrechnet und geleistet werden, wodurch das das Nettogehalt kurzfristig geringfügig sinkt. Die Kapitalerträge am Ende der Vertragslaufzeit sind auch zu versteuern, insofern sie Freibeträge überschreiten.
Durch einen VL Fondssparplan unterliegt das eingezahlte Kapital Marktschwankungen, weshalb ein Auszahlungsbetrag zu Beginn nicht feststeht. Gleichzeitig sind aber historisch betrachtet höhere Renditen möglich als bei festverzinslichen Sparplänen. Nach einer Statistik von BVI konnten Fondssparpläne seit 1962 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 7,5 Prozent erzielen. Für den Fall, das der Fondssparplan zum Ende der Laufzeit durch stark gefallene Börsenkurse gezeichnet ist, kann dieser noch einige Jahre im Depot gehalten werden bis die Erholung der Kurse einsetzt.
Bei der Wahl des Fondssparplans muss ein für vermögenswirksame Leistungen zugelassener Fonds verwendet werden. Der Gesetzgeber hat für VL-fähige Fonds einen Aktienanteil von mindestens 60 Prozent festgesetzt, um die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivkapital zu fördern. Investments in ein Unternehmen dürfen aber 10 % nicht überschreiten, was der Diversifikation des Fondsvermögens dient.
Für weitere Informationen und Fondsideen vereinbaren Sie gerne ein Gespräch mit Ihrem Investmentberater. 

Foto: © pixabay.com

Quelle: Netfonds AG / Netfonds - News + Top Thema


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